Marokko Februar 2005

…Bonjour Müssiöö, Bienvenüü au Maroc…

…Bonjour Müssiöö, Bienvenüü au Maroc…

 

Ein warmherziger Empfang am Flughafen Agadir und schon sitz ich in meinem Mietwagen und eine halbe Stunde später an einem kilometerlang absoarbaren Strand bei Tifnite…Wahnsinn, Marokko übertrifft schon in der ersten Stunde alle Erwartungen…

Am Sonntag folgt 7-stundenlanges Gesoare beim Nid’aigle mit kurzen Pausen bei superfeiner Tagine (Food vom Feinsten) und Rumgefreestyle zum Abwinken…Paradies über Erden.

 

Auch Sidi Ifni gibt Tags darauf was her, wenn auch die Gewitterchen hin und wieder den Nachbrenner erforderten…abenteuerlich wars…

Bei starkem Wind luden nette Dünchen am Meer zum Tanz…was gibt es schöneres?

Na ja, als sich der Tag dem Ende neigt und zur Abwechslung (zum Zelt) wiedermal ein Hotel hermusste, wollt ich’s gleich noch mal wissen und prompt fand ich mich über der x-kilometerlangen Steilklippe im seidensanften Aufwind wieder…unter mir wohnen Leute in Höhlen, Fischerresidenzen mit Meerblick und die Leute freuen sich riesig über die Touch’n’Goes auf den Balkonen…

Einen Schocker hab ich jedoch erlebt, als ich ein vom Lastwagen gefallenes Kind von der Strasse aus der Blutlache auflas und zum Militärspital brachte…aber es hatte Glück…eine schwere Hirnerschütterung, Narben etc. aber überlebt…die anschliessende Fahrt durch die Berge des Anti-Atlas und dessen Oasen, sowie darauffolgendes Soaring am Meer jedoch liessen Erlebtes gut verarbeiten…

Immer wieder bot ich den Leuten Mitfahrgelegenheiten an und fand so einen guten Zugang zu ihnen, ward Zuhause eingeladen, sei es bei Tee, oder gar Schafskopf mit bohnen (die frittierten Sardinen sagten mir offen gestanden mehr zu…)…nirgendwo anders auf meinen ausgedehnten Reisen fand ich bisher eine derartige Gastfreundschaft…

Die Leute in Marokko haben mich mit ihrer Gastfreundschaft und Warmherzigkeit tief berührt, das Fliegen ist traumhaft, und ich freue mich sehr auf eine baldige Rückkehr ins Land des kleinen Prinzen

 


Zum Lesen: Antoine de St.Exupéry, Postflieger der Anfänge, viele Bücher über’s Fliegen in abgeschiedenen Weltgegenden, welche meinen jugendlichen Lesedurst stillten>>unbedingt reinziehen