Marokko Oktober 2007

Marokko Oktober 2007

Nach einer erholsamen Nacht im Hotel Aglou-Beach treffen wir uns am reichhaltig gedeckten Früstückstisch mit exklusivem Blick auf’s Meer. Kaffee schlürfend und Crêpes kauend schauen wir gebannt auf die Marokkofahne am Strand und warten darauf, dass sie uns das Zeichen gibt und munter in die richtige Richtung flattert.

Und sogleich geht’s zum Klippensoaring an den scheinbar unendlich langen Steilküsten in der unschlagbaren Region rund um Aglou, Tifnite und Legzira. Was für ein Paradies für Gleitschirmflieger! Es soart so ruhig, dass auch der grösste Anfänger ganz gelassen seine Runden bzw. Achten drehen kann. Und sollte der Meerwind unvorhergesehenerweise mal abstellen, dann muss eben dieser Anfänger keine Toplandung machen, wenn er dies nicht unbedingt will: Er kann einfach unten am Strand landen und sich als Belohnung eine abkühlende Badesession  im rauschenden Atlantik gönnen.
Wenn es dann mal nicht so richtig fliegen will und wir genug gebadet, aufgezogen und mini Klippengleitflüglein gemacht haben, dann wechseln wir ausnahmsweise auch mal Ort und Aktivität: So machen wir zum Beispiel einen etwas grösseren kleinen Gleitflug, oder wir spielen zur Abwechslung auch mal normale Touristen, so mit Medina besichtigen oder auf dem Soukh einkaufen oder mit dem Auto durch die Gegend brausen und die Sahara auskundschaften...

Gegen Abend kommen wir dann immer wieder gern zu unserem Hotel zurück und treffen uns nach einer entstaubenden Dusche zum ausgiebigen Abendessen. Dabei lassen wir die Abenteuer des Tages noch einmal aufleben, fühlen uns dabei heldenhaft und gönnen uns deshalb eine extra Portion Pommes zur Tajine au Poulet.

In der ersten Hälfte der zweiten Woche unternehmen wir dann eine kleine Reise über den Atlas nach Marrakech und am Meer entlang wieder zurück. 

Doch schlussendlich landen wir, trotz der Schönheit des Landesinneren, wieder in Aglou. Es fliegt einfach zu gut dort! ... Christian Buser